SOZIALKUNDE an der VDR


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Besuch des Bundestagsabgeordneten Stefan Schmidt

Am Mittwoch, den 27. März 2019, stand Herr Schmidt anlässlich des EU-Projekttages den Fragen der Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort. Trotz seines vollen Terminkalenders nahm sich der Bundestagsabgeordnete der Grünen viel Zeit und beantwortete die zahlreichen Fragen der Zehntklässler.

Herrn Schmidts offene Einstellung wurde bereits nach dem Beantworten der ersten Fragen klar erkennbar.
Auf die Frage, wie er angereist sei, erklärte er den Schülerinnen und Schülern, dass er kein Auto besäße und hauptsächlich mit E - Bike und Zug unterwegs sei. Als der Politiker nach seiner Meinung zur Abstimmung zu Artikel 13 gefragt wurde, entgegnete er, dass er grundsätzliches Verständnis für die Sorge um die Urheberrechte habe, aber eine solch drastische Maßnahme falsch fände. Auf die Frage wie er denn eigentlich zu den Grünen gekommen war, erläuterte er, dass er sich als Jugendlicher erst spät für Politik interessiert hätte und sich mit den Grünen dann am besten identifizieren konnte. Was von den Schülerinnen und Schülern sehr befürwortet wurde, war die Tatsache, dass Herr Schmidt immer wieder dazu ermutigt hat, nachzufragen und zum Schluss angeboten hat, ihn bei weiteren Fragen zu kontaktieren. Bei der Frage, ob er die Grünen in drei Worten beschreiben könne, gab er drei Adjektive an: ökologisch - was den Kern des Ganzen darstellen soll -, sozial und demokratisch.
Zum Thema Demokratie erklärte er ebenso, dass den Grünen innerhalb der Partei die Meinung des Volkes sehr wichtig sei. Trotz der leider viel zu kurzen Diskussion bedankten sich die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe mit einem tosenden Applaus für die ehrlichen und ausführlichen Antworten.

Auf seiner Homepage hob Herr Schmidt außerdem das Interesse und die Fähigkeit der Jugendlichen „thematisch weiter zu denken, als manche Politiker“ hervor und beendete diesen mit der Aussage:“Wenn diese Kinder und Jugendlichen unsere Zukunft sind, dann freue ich mich auf diese Zukunft.“ Für das Lob und die netten Worte bedanke ich mich im Namen aller Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe.

Sarah Doll, Klasse 10e


Besuch des Bundestagsabgeordneten Peter Aumer

Die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe konnten am Freitag, den 13. April 2018, beim EU-Projekttag mehr über Peter Aumers Schulleben und dessen politische Karriere, sowie seine Einstellung zu bestimmten Themen, die zahlreich von den Jugendlichen angesprochen wurden, erfahren. Obwohl er einen vollen Terminkalender hat, nahm er sich die Zeit, um die unterschiedlichen Fragen der jungen Menschen zu beantworten.
Herrn Aumers humorvolle Art erkannten die Zuhörer bereits zu Beginn der Veranstaltung, als er die Situation durch eine Anspielung auf sein Zuspätkommen bei der Bundeskanzlerwahl auflockerte. Nachdem der Bundestagsabgeordnete seine Biografie geschildert hatte, fragten ihn die Schüler, wie er zur Aussage Seehofers „der Islam gehöre nicht zu Deutschland“ stehe. Dieser Meinung stimmte er zu großen Teilen zu, denn der Islam sei nicht prägend für die Bundesrepublik Deutschland. „Uns machen unsere Wurzeln aus“, so Peter Aumer. Jedoch habe er nichts gegen Muslime, was deutlich aus seinen Aussagen hervorgehe, wie zum Beispiel, dass sie ihre Religion hier ausleben sollen, aber keine zusätzlichen Moscheen dafür benötigen. Des Weiteren bedauere er den Austritt Großbritanniens aus der EU, da seiner Meinung nach Europa die Zukunft sei und die Briten dazugehören sollten. Außerdem stimmte er dem Aufruf von Cem Ozdemir, „Diesel komplett weg“, nicht zu und möchte den Diesel behalten. Eine interessierte Schülerin wollte konkret von dem im ersten Augenblick entrüsteten und überrumpelten CSU-Politiker wissen, wie er sich nach dem Verlieren der Landratswahl gefühlt habe. Daraufhin antwortete er mit diesen drei Adjektiven: verzweifelt, bisschen traurig und kampfeswillig. Da leider die wertvolle Zeit sehr schnell verging, antwortete er noch kurz auf die Frage, ob er Bundeskanzler werden wolle, mit einem klaren und deutlichen „Nein“.
Für die ausführlichen Antworten und ehrlichen Aussagen zu den vielen Fragen bedankten sich die Schülerinnen und Schüler mit einem kräftigen und tosenden Applaus.

Laura Haas, Amelie Matulla und Regina Handl


Besuch der Landtagsabgeordneten Margit Wild

Anlässlich der siebzig  Jahre Feier der Bayerischen Verfassung besuchte am Freitag, den 03.02.2017 Frau Margit Wild, Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Regensburger SPD, die Schüler und Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe.

Zu Beginn erzählte Frau Wild den Absolventen ihren beruflichen Werdegang, der mit einer Ausbildung zur Erzieherin begann, um dann anschließend von ihrer politischen Karriere zu berichten. So trat sie vor 30 Jahren der SPD bei, wurde 1990 in den Regensburger Stadtrat gewählt und ist nun seit 2008 Mitglied des Bayerischen Landtags. Zudem gehört sie dem Ausschuss für Bildung und Kultur an und setzt sich so u.a. für den Bereich Realschulen und insbesondere auch für die Inklusion ein.

Danach durften die Schüler Fragen stellen, die sie persönlich interessierten und dann von der Stadträtin beantwortet wurden. So fragte ein 10. Klässler, was sie selbst von der Legalisierung von Cannabis halte. Frau Wild sprach sich klar als Unterstützerin der Legalisierung aus, da es im medizinischen Sinne viele Vorteile brächte. Des Weiteren ist sie begeistert von Sigmar Gabriels Entscheidung, die Kanzlerkandidatur an Martin Schulz abzugeben, da letzterer eindeutig sympathischer auf die Wähler wirke und so die Umfragewerte steigen ließe. Dass sie wegen der Korruptionsaffäre von Bürgermeister Wolbergs sehr enttäuscht sei, merkte sie bei der nächsten Frage an, und auch dass sie es schlimm finden würde, dass der Fehler eines einzelnen Politikers auf alle bezogen werden könne. Danach wurde ein weiteres wichtiges Thema angesprochen. So beantwortete Frau Wild die Frage, ob ihr der wachsende Rechtspopulismus Sorgen bereitet, mit einem klaren "Ja". Denn die Ängste der Bevölkerung seien durch die vielen Terroranschläge groß, was von den Rechtspopulisten ausgenutzt werden würde.

Dass sich die Landtagsabgeordnete auch mit politischen Themen außerhalb Deutschlands auskennt, zeigte sie, als eine Schülerin sie nach Präsident Trump befragte. Hierbei nannte sie Donald Trump sofort einen „widerlichen Kotzbrocken“, da er sich über behinderte Soldaten lustig mache, eine abwertende Haltung gegenüber Frauen habe und gegen Immigranten hetze. Jedoch denkt sie auch, dass viele Pläne des Präsidenten nicht umsetzbar seien. Ein Schüler sorgte sich auch darum, dass Trumps Slogan „Make America Great Again“, mit dem er Amerika von anderen Ländern wirtschaftlich abschotten will, sich auch auf Deutschland auswirken könnte. Diese Sorge besänftigte Frau Wild, sie sei sich ziemlich sicher, dass in unserem Land genug Menschen ein „offenes Deutschland“ wählen würden. Als dann alle Fragen geklärt waren, verabschiedete sich Frau Margit Wild.

Zusammengefasst war dies eine sehr interessante Diskussion, die den 10. Klassen einen reellen Einblick in die Politik in- und außerhalb Deutschlands bot.

Alexandra Arbinger, Klasse 10 c