Projekt PLATO -

Platz für Toleranz

„… dass mit uns und nicht über uns gesprochen wird!“ lautet das Motto des Aufklärungsprojektes zur sexuellen Toleranz. Und genau das wird in den 1,5 stündigen Einheiten mit allen 9 Klassen gemacht: es wird miteinander geredet, Fragen werden gestellt und Erfahrungsberichte ausgetauscht. Homosexuell zu sein ist so normal wie ein Motoradfahrer, Morgenmuffel oder Vegetarier zu sein. Jeder Mensch ist einzigartig und jeder 10 Mensch weltweit hat dabei eine homosexuelle Orientierung – als eines von vielen Merkmalen.

Die Begriffe Lesbisch, Schwul, Bi- und Transident sind nach den ersten Minuten bereits für alle geklärt, die damit einhergehenden Unterschiede im Alltag haben allerdings einige Fragen aufgeworfen. Frau Koller berichtet über lebenspraktische Dinge wie das „Coming out“, also die sexuelle Identität öffentlich preis zu geben. Damit einhergehen Ängste und Sorgen, aber auch die Erleichterung, endlich so sein zu können wie man wirklich ist.

Vorurteile und Klischees werden aufgebrochen und ein realistisches Bild von einem Leben mit homosexueller Orientierung wird deutlich. Zu guter Letzt erfahren wir viel über die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte, wie die Ehe für alle oder den Christopher Street Day.

Das Fazit von Frau Kollers Aufklärungsprojekt – Anderssein ist ganz normal.