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Besuch der Klasse 7C bei der Firma Hofmann Druck

ehemalige Schülerin

Am 04.03.2011 besuchten wir, die Klasse 7 c, mit unserer Lehrerin Frau Landsmann die Firma Hofmann Druck und Verlag in Regenstauf, um die einzelnen Fertigungsschritte vom Entwurf bis zum Produkt einmal in Wirklichkeit zu erleben.

 

Dort angekommen begrüßte uns der Geschäftsführer Rainer Hofmann persönlich, anschließend wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt und von zwei Mitarbeitern durch den Betrieb geführt, wo unsere Fragen zu unserer vollsten Zufriedenheit beantwortet wurden.

 

Den Familienbetrieb Hofmann Druck und Verlag gibt es schon seit 1967, im Jahr 2001 sind sie in das jetzige Gebäude in der Werner-von-Siemens-Str. 1 umgezogen. Der Betrieb hat 35 Angestellte in Regenstauf. Als Azubi verdient man im 1. Jahr 600 Euro und im 3. Jahr 800 Euro. Es besteht die Möglichkeit sich zum Drucktechniker ausbilden zu lassen. Die Firma Hofmann beschäftigt vor allem Mediengestalter und Buchbinder. Gearbeitet wird von Montag -Freitag von 7.OO bis 16.OO Uhr, am Wochenende ist geschlossen!


Der Betrieb druckt alles Mögliche aus Papier, z.B. Flyer und Zeitschriften. 50 Visitenkarten kosten ca. 40 Euro. Kunden sind vor allem kleine Firmen, die gerne bei Hofmann Druck und Verlag kaufen, da jeder Auftrag „maßgeschneidert“ ist.

 

Bei den kleinen Druckern sind die Farben alle gleich, bei den großen kann man die Farben einstellen. Die Maschinen gibt es ab 500.000 Euro aufwärts zu kaufen, und diese halten ein Leben lang. Die neuen sind nur darin zu unterscheiden, dass die Technik besser ist. Der Betrieb ist im Handelsgesetzbuch (HGB) eingetragen. Die Standorte der Partner befinden sich in Plattling, Bad Kötzing, Offenberg/Neuhausen und Nittenau.

 

Es wird täglich Papier aus dem Lager geholt. Aber außer Papier hat die Druckerei auch die Hauptfarben (Magentarot, Cyan, Gelb und Schwarz) auf Lager. Andere Farben bekommen sie bei speziellen Druckfarbenfirmen. Gekauft werden müssen außerdem Filme, Druckplatten und manchmal auch Maschinen.

 

Als kleines Präsent erhielt jeder Schüler einen Block, Schokolade und sogar ein selbstgedrucktes Buch. Für uns waren es interessante und abwechslungsreiche Stunden, weil wir der Theorie in der Schule entfliehen konnten und die Praxis hautnah erlebten.

 

Sarah Klinger und Laura Tausendpfund (Klasse 7c)

 

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