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Fragen und Antworten zum Skilager 2016/17

Was kostet das Skilager?
Zirka 300 Euro. Darin enthalten sind der Bus, die Unterkunft, das Essen sowie der Liftpass. Bei den Alternativen sind auch schon Eintritte und Leihgebühren dabei. Wenn Sie sich Ski, Skischuhe, Stöcke, Snowboard , Snowboardstiefel oder Helm ausleihen wollen, können Sie das vor Ort machen. Insgesamt entstehen dann zusätzliche Kosten von maximal 30 Euro.

Wann fahren wir?
2016/17 gibt es nur einen Termin, direkt nach den Weihnachtsferien: Sonntag, 8. Januar 2017, 7:00 Uhr, bis Freitag, 13. Januar.

Saalbach? Nie gehört! Wo ist das denn?
Saalbach ist eines der besten Skigebiete Österreichs. Zusammen mit dem Nachbarort Hinterglemm bietet es für jeden etwas. Vom Anfänger bis zum absoluten Superprofi. Insgesamt stehen dort 55 Seilbahnen und Lifte. Der Ort liegt in Österreich, die nächste größere Stadt heißt Zell am See. Das Quartier liegt direkt in Saalbach an der sogenannten "Eder-Abfahrt".
Die Adresse: Hinterronacherhof, Johann Hutter, Hinterronach 46,. 5753 Saalbach. Tel.: 0043 6541 6450.

Homepage Saalbach-Hinterglemm


Mit wem bin ich auf dem Zimmer?
Bitte etwas Geduld, die Zimmerverteilung machen wir erst an einem der letzten Schultage vor der Abfahrt - hat sich als praktisch erwiesen, weil sich Vorlieben ändern können und die Zahl der Kranken erst kurz vor der Abfahrt feststeht.

In welcher Gruppe bin ich?
Geduld, bitte.

Liegt da überhaupt Schnee?
In Saalbach geht die Saison üblicherweise von Anfang Dezember bis April - man kann natürlich auch im Januar Pech haben, aber selbst in einem schneearmen Winter ist der Großteil der Pisten befahrbar - und das sind immerhin insgesamt über 200 Kilometer. 90 Prozent der Pisten können technisch beschneit werden.


Schneebericht Saalbach-Hinterglemm

Ich hab Heimweh.
Nicht so schlimm. Kann auch in der siebten Klasse noch vorkommen. Und kommt auch noch vor. Dafür gibt´s Freunde, Ablenkung und verständnisvolle Lehrer. Und wenn das alles nichts helfen sollte, haben wir noch "Tante-Trullas-Original-Heimwehtropfen". Haben bis jetzt noch nie versagt. Garantiert ohne Nebenwirkungen.

Der Schnee auf den Bäumen ist Kunstschnee? Das ist aber viel Arbeit!
Wirklich eine ernst gemeinte Frage eines staunenden Schülers auf der Liftfahrt durch die tief verschneite Winterlandschaft.
Antwort: Nein. Der Schnee ist echter Schnee, der vom Himmel fällt. Künstlich nachgeholfen wird mit 450  so genannten "Schneeerzeugern", aber nur auf den Pisten. Und das sind keine weißen Plastikkugeln, sondern durch Düsen fein zerstäubtes Wasser, das in der Luft beim Herunterfallen gefriert - genau wie der Schnee aus den Wolken. Auf dem Hang vermischen sich die beiden Schneearten.

Wieso Kicker? Ich dachte, wir gehen Snowboarden!
Zwei Kicker stehen zwar auch in den Aufenthaltsräumen in der Unterkunft, aber damit ist eine - mehr oder weniger große - Schanze gemeint.

Was machen wir den ganzen Tag?
Ein Skilagertag sieht folgendermaßen aus:
8:00 Uhr  Frühstück
8:45 Uhr  Abfahrt der einzelnen Gruppen vor dem Haus
9:00 bis 12:00 Uhr Skifahren/Snowboarden/Langlaufen...
Zwischen 12:00 und 14:00 Uhr 1 Stunde Mittagessen in der Unterkunft (Suppe) oder im Skigebiet  (Lunchpaket)
13:00 bis 16:00 Uhr Skifahren/Snowboarden/Langlaufen...
Zwischen 16:00 Uhr und 17:30 Uhr Freizeit /Erholung/evtl. Stadtgang
18:00 Uhr  Abendessen
19:00 Uhr Ansage im Speisesaal: Wetterbericht, Abendgestaltung...
21:30 Uhr Auf den Zimmern
22:00 Uhr Bettruhe

Ich will auch mal in die Stadt und shoppen! Bestimmt verboten, oder?
Nein. Du kannst gerne ins Dorf hinuntergehen - zirka zehn Minuten runter, je nach Verfassung um die 15 Minuten rauf. Nachmittags ist dafür normalerweise Zeit. Allerdings musst Du neuerdings von einem Lehrer beaufsichtigt werden.

Fahren wir in den Funpark?
Kommt darauf an. Auf dein Fahrkönnen, deine Zuverlässigkeit und die Stimmung in der Gruppe. Es gibt auf jeden Fall drei Funparks, eine Speedstrecke mit Geschwindigkeitsmessung und eine Rennstrecke mit Zeitnahme und Filmaufnahme.

Nightpark

Nitro Funpark Leogang

Was passiert abends?
Unterschiedlich. Ein 100-Fragen-Spiel wird es geben, einen Spieleabend, Infos über Pistenregeln, Lawinenkunde, Ski- und Boardpflege und natürlich den letzten Abend.

Yeah! Cool! Skilager! Cola und Red Bull in Fässern!!!
Falsch gedacht. Brauchst du nicht und kriegst du nicht. Runter vom Zuckertrip!

Was machen die Alternativen?
Die gehen Schlittschuh fahren, Langlaufen, Schlitten fahren und Bergwandern.

Muss ich beim Langlaufen einen Helm tragen?
Nein.

Und beim Snowboarden?
Ja, auf alle Fälle.

Und beim Skifahren?
Auch, denn so gut du auch fahren kannst und aufpasst- es schützt dich nicht vor jemand, der dich mit einem Affenzahn von hinten von den Beinen holt - ist mir selbst schon passiert und ich war froh um meinen Helm.

Und beim Zähneputzen?
Natürlich - unbedingt. Aber dann musst du ihn auch beim Essen tragen. Und beim Schlafen. Beim Spazierengehen. Beim Nasenbohren...

Kann ich mir Ausrüstung ausleihen?
Vor Ort kannst du dir folgendes Materisal ausleihen, das du dort bezahlst:

Für 30 Euro (für die ganze Woche) bekommst du Ski, Skischuhe, Stöcke und Helm.

Auch ein Snowboard mit Snowboardstiefeln und Helm ist für den gleichen Preis im Angebot.

Ein Helm für die Woche kostet 5 Euro.

Die Langlaufausrüstung ist im Gesamtpaket der Alternativen enthalten.

Wie kalt ist es oben auf dem Berg?
Da kann es schon zugig werden, vor allem auf dem Schattberg - der Name kommt nicht von ungefähr. Also warm anziehen - das Zwiebelprinzip (Schicht auf Schicht auf Schicht...) bewährt sich, lieber noch etwas ausziehen können und in den Rucksack stopfen, als bibbern. Frieren beim Skifahren kann einem den schönsten Pulverschnee verleiden.

Wetterbericht Saalbach

Was sind denn bitte Pistenregeln?
Ein Verhaltenskodex, der das Zusammenleben der verschiedenen Lebensformen (Skifahrer, Snowboarder, Pistenraupen, Rehe...) in den Skigebieten regelt. Bringen wir dir bei. Muss sein.


FIS-Pistenregeln

Gibt es da Lawinen?
Keine, die uns gefährlich werden könnten. Die Pisten sind gesichert und werden rund um die Uhr von der Pistenwacht kontrolliert. Gefährliche Bereiche sind abgesperrt und deutlich markiert. An einem Abend bekommt ihr eine kleine Einführung in Lawinenkunde - keine Angst, keiner wird verbuddelt. Dafür zeigen wir euch viele Bilder und Filmchen.

Lawinenlagebericht Salzburger Land

Und Eisbären?
Todernst gemeinte Frage einer Schülerin mit weit aufgerissenen Augen.
Antwort: Nein. Nur als Kuscheltiere.

Ich kann nicht Skifahren. Kann ich das im Skilager lernen?
Auf jeden Fall. Wir sind ausgebildete Ski- und Snowboardlehrer und nach fünf Tagen kommst du normalerweise eine mittelschwere (rote) Piste ohne Probleme runter.

Ich kann nicht Snowboarden. Kann ich das im Skilager lernen?
Ja, natürlich.Die Lehre aus zirka 100 Skilagern mit Snowboardanfängern, in denen wir Lehrer schon zusammengerechnet waren, ist jedoch: Nicht jeder lernt es. Wer also Snowboarden lernen will, muss damit rechnen, dass er nach einer Woche mit blauen Knien, blauen Ellbogen und geprellten Steißbeinen aus dem Bus steigt und seinen/ihren Eltern auf die Frage: "Und? Kannst du jetzt Snowboarden?" enttäuscht antworten müssen: "Nein, keinen Meter bin ich gefahren. Einen kalten Hintern hab ich mir geholt. Und die Skianfänger sind mir am zweiten Tag um die Ohren gefahren." Snowboarden ist zwar nicht unbedingt schwieriger zu lernen, aber die Frustrations- und Schmerztoleranz sollte schon hoch sein. Und man braucht gewisse körperliche Voraussetzungen - vor allem Bauchmuskeln, Körperspannung, Bauchmuskeln, Kondition, Bauchmuskeln, Gleichgewichtsgefühl und ... ach ja, hab ich vergessen: BAUCHMUSKELN. Wer skatet, Inliner oder Schlittschuh fährt, ist eindeutig im Vorteil, was das Gleichgewicht und das Gefühl für´s Gleiten angeht - beides elementar für´s Boarden.

Welche Lehrer fahren mit? Und können die das überhaupt?
Ski: Herr Flechsig, Frau Gröber, Herr Lauer, Herr Meindl senior, Herr Schick, Frau Weiß, zwei externe Skilehrerinnen

Snowboard: Herr Meindl, eine externe Snowboardlehrerin

Alternativ: Frau Kelm und zwei externe Begleiterinnen

 

Jeder unserer Lehrer hat eine mindestens einwöchige spezielle Ski- oder Snowboardausbildung mit theoretischen, praktischen und methodisch-didaktischen Prüfungen absolviert und bestanden, die Sportlehrer eine mindestens zweiwöchige Ausbildung. Keine Selbstverständlichkeit und auf jeden Fall eine Garantie für hochwertigen Unterricht. 

Dazu kommen immer wieder externe Ski- und Snowboardlehrer. Zusammengerechnet haben wir Stammlehrer 132 Wochen Skilagererfahrung und 8 273 Schneetage unter unseren Brettern und jeder von uns hat sowohl Anfänger als auch Experten unterrichtet - du bist also in besten Händen.

Ein großes Dankeschön an den Elternbeirat und den Förderverein, die die externen Ski- und Snowboardlehrer sponsern. Ohne diese finanzielle Zuwendung könnten wir gar nicht mehr in´s Skilager fahren, denn sonst würde zu viel Unterricht ausfallen.

Wie lange dauert die Busfahrt?
Zirka vier bis fünf Stunden, je nach Verkehr, Wetter und Pausen.

Was soll ich beim Skifahren anziehen?
Helm, Handschuhe, Skianzug (keine Jeans!!!), Skisocken (warm und bis über die Schienbeine), Skibrille.

Muss ich die ganze Zeit hinter meinem Lehrer herfahren?
Nein. Was natürlich nicht heißt, dass du dir die Pistensau raushängen lassen kannst. Du  fährst immer gemeinsam mit deinem Lehrer, aber nicht unbedingt in einer Linie mit allen anderen hinter ihm. Wir fahren zum Teil paarweise oder synchron in der Gruppe und du bekommst den ganzen Tag über verschiedene Aufgaben gestellt, die du auf deinen Skiern oder dem Board lösen musst. Und schwupps - bist du schon wieder ein Stück sicherer geworden. Teilweise übernimmst du auch die Rolle des Lehrer - denn was man selbst erklären und vormachen kann, hat man wirklich verstanden und beherrscht es auch.

Was gibt´s zu essen?
Beim Frühstück Buffet, mittags Suppe und abends verschiedene Fleischgerichte. Die Vegetarier unter euch sollten uns bitte Bescheid geben, damit wir die Küche frühzeitig informieren können.


Was passiert, wenn ein Schüler erkrankt oder einen Unfall hat?
Wir kümmern uns natürlich um Ihr Kind. Kannen voller Tee, Wadenwickel, Fiebermessungen... Und wenn wir es für notwendig erachten, bringen wir Ihr Kind zum Arzt (Dr. Schnell in Saalbach) oder ins Krankenhaus nach Zell am See (20 km entfernt), natürlich immer in Absprache mit den Eltern, sofern Sie erreichbar sind. Wir haben die Gruppen so kalkuliert, dass immer ein Lehrer als Begleiter abkömmlich ist.

Wer kommt für die ärztliche Behandlung auf?
Bei Unfällen werden die Arztrechnungen von uns an die KUVB (Kommunale Unfallversicherung Bayern) weitergeleitet, dort bearbeitet und in der Regel beglichen. Die ärztlichen Unterlagen übergeben wir Ihnen in der Woche nach dem Skilager, in dringenden Fällen (Röntgenbilder o. Ä.) sofort nach der Ankunft.

Sollte ihr Kind krank werden, wird die KUVB nicht eingeschaltet und sie müssten die Behandlungskosten, die wir ebenfalls auslegen, bitte auf unser Skilagerkonto (Kontonummer 260 269 22, Bankleitzahl 750 500 00, Sparkasse Regenstauf) einzahlen. Die ärztlichen Unterlagen und Rechnungen geben wir Ihnen nach dem Skilager mit und sie müssten diese dann bei Ihrer Krankenkasse einreichen.

Pinguine beim Heli-Skiing?
Pinguine beim Heli-Skiing zu beobachten ist äußerst schwierig, da die Tiere wie auch die Hubschrauber für ihr extrem scheues Verhalten bekannt sind. Die Population beider Rassen ist in den letzten Jahrzehnten in der Region des Steinernen Meeres stark zurückgegangen.