| Sie sind hier: Unterricht → Sozialkunde → Besuch von Peter Aumer |
Besuch von Peter Aumer an der Max-Ulrich-von-Drechsel-Realschule

Da am 9. Mai der Europatag gefeiert wurde, besuchte uns der Bundestagsabgeordnete Peter Aumer am folgenden Tag in unserer Schule um mit den Schülern über europapolitische Themen zu sprechen. Nach einer kurzen Vorstellung seiner Person, begann eine Diskussionsrunde der 10. Klassen in der Aula. Herr Aumer stellte sich all unseren Fragen und beantwortete diese sehr ausführlich.
Zuerst beschrieb er seinen beruflichen Alltag: Er pendelt für jeweils eine Woche zwischen dem Bundestag in Berlin und seinem Heimatort Regenstauf hin und her. Auf die Frage, ob er diese Strecke umweltfreundlich mit dem Zug zurücklegt, antwortete er lachend, dass er aus zeitlichen Gründen das Flugzeug in Anspruch nehmen muss.
Die aktuellen Diskussionen um Griechenland interessierten uns natürlich am meisten und somit wurden viele Fragen über dieses Thema gestellt. Herr Aumer erzählte uns, dass er für den Kredit für Griechenland ist und im Bundestag auch mit „ja“ gestimmt hat.
Außerdem schwärmte er von beeindruckenden Reden im deutschen Bundestag und erklärte uns das nötige Grundvertrauen an das deutsche System. Herr Aumer machte uns klar, dass man immer das Große und Ganze sehen müsse und wünscht sich, dass Europa noch besser in die solidarische Gesellschaft mit eingebunden werden soll.
„Warum ist Europa so wichtig?“, fragte einer der Schüler. Aumer antwortete:
„ Europa bietet Sicherheit und Freiheit für das Volk, die EU gibt uns die Möglichkeit in einer großen Gemeinschaft zu handeln, außerdem entsteht dadurch ein größerer Markt.“.
Peter Aumer macht seinen Job nicht wegen des Geldes, sondern wegen seiner Überzeugungen und der Freude, die ihm sein Beruf bereitet. Sein politischer Werdegang war so nicht geplant und wie er selbst sagte, auch mit etwas Glück verbunden. Er lässt alles auf sich zukommen und habe noch keine konkreten Pläne für die fernere Zukunft. Doch er empfindet seine Aufgaben als große Verantwortung und versucht diese gewissenhaft zu erledigen.
Darüber hinaus gesteht seine Liebe zur Heimat und betont wie wichtig es ist, eine Verwurzelung mit dem Zuhause zu haben. Ein weiteres Geständnis, dass uns Schüler erleichterte, war die Aussage: „Ich war auch nicht der Beste in der Schule!“.
Wir bedanken uns für die offene Diskussion, bei der all unsere Fragen genau beantwortet wurden und für den kleinen Einblick in das Leben eines vielbeschäftigten Politikers.
Julia Hufsky, 10d
2012 |