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Rechtliche Grundlagen

Der Religionsunterricht ist das einzige Schulfach, das
im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert
ist. In Art. 7 (3) heißt es hierzu:„Der Religionsunterricht
ist in den öffentlichen Schulen … ordentliches
Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes
wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung
mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften
erteilt.“
Evangelische und Katholische Religionslehre sind nach
Art. 46 des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und
Unterrichtswesen konfessionell verfasst.
Auch alle Schülerinnen und Schüler, die nicht einer der
beiden Konfessionen angehören, können auf einen
Antrag hin den evangelischen oder katholischen
Religionsunterricht besuchen. Nehmen sie diese
Möglichkeit nicht in Anspruch, ist das Ersatzfach Ethik
vorgesehen.
Religionslehre wird als Pflichtfach nach einem staatlich
und kirchlich genehmigten Lehrplan erteilt. Den anderen
Fächern gegenüber ist der Religionsunterricht
gleichgestellt und wird auch im Stundenplan gleichwertig
behandelt. Die im Verlauf des Schuljahres
erbrachten Leistungen der Schülerinnen und Schüler
werden wie in anderen Fächern benotet und sind vorrückungsrelevant.