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Handlungsorientierte Physik

Selbstständiges Experimentieren in Physik

 

Ein Erfahrungsbericht von B. Schulz

 

 

Unsere Schule hat in den letzten Jahren mehrere Schülerübungskästen der Firma „Mekruphy“ angeschafft, z.B. Mechanik 1, Mechanik 2, Elektrizitätslehre 1 und Elektrizitätslehre 2, die wir z.T in 10-facher Ausführung besitzen, so dass wir in kleinen bis kleinsten Gruppen selbst in großen Klassen arbeiten können.

Die Schülerinnen bzw. Schüler können in diesen Teilgebieten selbst Versuche und Experimente zum laufenden Unterrichtsthema durchführen.

 

Auf den Fotos sieht man die Klasse 9B, die selbstständig den Ferromagnetismus mit den Kästen Elektrizitätslehre 1 und Elektrizitätslehre 2 erkundet. Momentan finden solche Schülerübungen teilweise im ebenerdigen Biologiesaal statt, da unsere Physiksäle hörsaalmäßig aufsteigend sind – dazu später mehr.

Ziel ist es in erster Linie, die Eigenaktivität der Schülerinnen und Schüler zu steigern.

 

Die Vorteile liegen auf der Hand:

 

„Ganzheitliches“ Lernen, d.h. was man selbst gemacht hat, versteht und erinnert man natürlich viel besser, als wenn die Lehrkraft nur „vorturnt“.

 

Das Feedback von den Schülerinnen und Schüler ist dementsprechend positiv:

 

„...macht mehr Spaß...man kann sich alles besser vorstellen...ich mache alles in meinem Tempo...bessere Schüler können in der Gruppe schwächeren helfen...usw.“

 

Optimal wird das Ganze erst noch, wenn der Umbau unseres naturwissenschaftlichen Trakts fertiggestellt ist und ein ebenerdiger Übungsraum zur Verfügung steht, der das Experimentieren wesentlich erleichtert. Neben dem Umbau ist eine Ausweitung des Experimentiermaterials auf weitere Gebiete wünschenswert.