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JUNA – Jung UNterstützt Alt

Aufruf an die 8. Klassen jeweils zu Beginn des Schuljahres

 

 

Bereits seit sieben Jahren gibt es das Projekt JUNA an unserer Schule. In diesem Schuljahr engagierten sich bisweilen über 30 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8 und 9, wobei mehrere von ihnen bereits letztes Jahr schon aktiv waren und ihre vielseitigen Erfahrungen einbringen konnten.
Die Idee, Jugendliche ehrenamtlich pro Woche etwa eineinhalb bis zwei Stunden an ortsnahe Senioreneinrichtungen zu schicken, um vor Ort ältere Menschen zu unterstützen und Hemmschwellen abzubauen, entstand in Zusammenarbeit mit der ehemaligen Seniorenbeauftragten der Marktgemeinde Regenstauf, Frau Thea Lohner–Strebl. In diesem Schuljahr durften wir auf die konstruktive Mitarbeit des derzeitigen Seniorenbeauftragten des Marktes Regenstauf, Herrn Michael Drindl, sowie die Heim- und Pflegedienstleitungen der entsprechenden Senioreneinrichtungen zurückgreifen. Für die Eltern der „JUNA-Teilnehmer“ sowie Kolleginnen und Kollegen wurde eine Veranstaltung zum Thema „Notfallmappe“ durchgeführt, bei der Herr Drindl über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung informierte.
Die Mithilfe der JUNA-TeilnehmerInnen konkretisierte sich vor allem in der Unterstützung der Gedächtnisgruppe im Caritas-Altenheim, durch Zuhören in einem Erzählkreis, gemeinsames Spielen oder einfach nur durch einen Erfahrungsaustausch zwischen früher und heute.
Ziel war und ist es, letztendlich leider immer noch bestehende Vorurteile, wie z.B. „die wollen doch mit uns gar nichts zu tun haben“, von Jugendlichen gegenüber älteren Mitmenschen und umgekehrt abzubauen und darüber hinaus das Personal an den Einrichtungen bei der Betreuung der Senioren zu begleiten. Bei Bedarf unterstützen die Schülerinnen und Schüler von JUNA auch das örtliche Projekt REGINA (Regenstauf gibt Nachbarschaftshilfe) als Einkaufs- oder Umzugshilfe.
Immer wieder lässt sich feststellen, dass die Teilnahme am JUNA-Projekt für viele Schülerinnen und Schüler durchaus vorteilhaft ist. Sie sehen darin eine Bereicherung ihrer Erfahrung im Umgang mit anderen Personen, stärken ihre eigene Sozialkompetenz, schenken Freude und erhalten Dankbarkeit und ein positives Feedback für ihr tolles Engagement.
Als Anerkennung für diesen großartigen Einsatz und dieses verantwortungsvolle Engagement in ihrer Freizeit erhalten alle Schülerinnen und Schüler ein ehrenamtliches Zeugnis mit den Unterschriften unserer Landrätin, Frau Tanja Schweiger, und unseres Schulleiters, Herrn Realschulrektor Markus Hartl, das sie ihren Bewerbungsunterlagen beifügen können.
An dieser Stelle möchte ich mich, auch im Namen von Frau Thea Lohner-Strebl und Herrn Michael Drindl, ganz herzlich bei allen Mitgliedern des JUNA-Projektes bedanken für die geleistete Arbeit und für die Zuverlässigkeit ein großes Lob aussprechen. Ebenso gilt mein Dank den Verantwortlichen in unserer Schulleitung sowie am Landratsamt, die stets ein reges Interesse zeigten.

Heidemarie Steziwka