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„Stressfrei zum Erfolg“…

 

                                                  … mit dem Freiherrn von Knigge

Die Regeln der Etikette zu kennen, einzuüben und damit über eine Möglichkeit zu verfügen, schnell und erfolgreich Beziehungen zu wichtigen Personen, z.B. im beruflichen Bereich zum Personalleiter oder zu Menschen, die auf dem Karriereweg weiterhelfen können, oder auch zu Kollegen aufzubauen, war Thema des interaktiven Vortrags von Tobias Holland und Thomas Schiller von der Barmer Versicherung für die Klasse 9B am 22.12.2016. „Wer sein Gegenüber als etwas Besonderes behandelt, wird selbst als etwas Besonderes behandelt.“ – Was darunter konkret zu verstehen ist, erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse, die an diesem Kurs im Hinblick auf die eigenen künftigen Bewerbungsgespräche mit größter Aufmerksamkeit teilnahmen, im Gespräch mit den Dozenten, nämlich Zivilcourage, Hilfsbereitschaft, Toleranz, verbunden mit Pünktlichkeit, guten Tischmanieren und höflichem sowie rücksichtsvollem Verhalten. Die „Zauberwörter“ wie „Bitte- Danke-Entschuldigung“ als Zeichen der guten Kinderstube waren den Jugendlichen natürlich geläufig, deren spezielle Wirkung aber, dass jeder Befehl damit mit einer positiven Stimmung umkleidet wird, war ihnen doch nicht bewusst. Neben weiteren hilfreichen Tipps wie das korrekte Begrüßen oder die Selbstvorstellung im Geschäftsleben erklärte Herr Holland auch die NETikette, die guten Sitten im Internet. Neben der Gestaltung von Onlinebewerbungen wurde der Umgang mit facebook thematisiert. Private Bilder sollten nicht öffentlich zu sehen sein, da Firmenchefs mögliche Kandidaten diesbezüglich überprüfen würden. Bedeutsam sind im Berufsleben auch gesellschaftliche Umgangsformen, deshalb „lud“ Herr Schiller eine Schülerin zum Restaurantbesuch ein und übernahm im Rollenspiel den Part des Kavaliers. Das Betreten des Lokals, höfliches Benehmen bei der Wahl des Tisches und die richtigen Tischmanieren führte der Kursleiter mit seiner Partnerin äußerst unterhaltsam und nachvollziehbar vor. Abschließend wurden die Schüler über die Umgangsformen im Geschäftsleben aufgeklärt und die herausragende Wirkung von Körpersprache und Kleidung (55%) beim ersten Eindruck betont. Das Auftreten der Persönlichkeit werde abgerundet mit der Wirkung der Stimme (38%), nur 7% kämen dem Inhalt des gesprochenen Wortes kommt zu. Sein Rat, beim Vorstellungsgespräch angebotene Getränke anzunehmen, um in Verlegenheitsfällen – wenn der Bewerber eine Frage nicht beantworten könne – zuerst einmal eine Trinkpause  einzulegen, erntete zustimmende Heiterkeit bei den Zuhörern.

 

Ein großes Dankeschön ist an dieser Stelle an Herrn Holland und Herrn Schiller zu richten, die in diesem lebendigen Vortrag die zukünftigen Berufseinsteiger mit Knigge auf Erfolgskurs brachten!

Barbara Richt-N.