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Schullandheim Gleißenberg
Die Klassen 5b und 5d besuchten von 1. bis 3. März 2010 das Schullandheim in Gleißenberg. Wegen seinen milden Klimas wird der Ferienort auch „Bayrisches Meran“ genannt.
Pünktlich um 8:15 Uhr ging es los. Die Vorfreude war groß, zumal manche Mitschüler das erste Mal in ein Schullandheim fuhren! Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde. Der erste Blick aufs Haus dämpfte unsere Erwartungen ein wenig: Ein großes, graues Gebäude, passend zum grauen Himmel! Doch dieser Eindruck war wie weggeblasen, als wir herzlich empfangen wurden und das „Innere“ des von Farben strahlenden Schullandheims sahen.
Als erstes mussten wir Hausschuhe anziehen und konnten dann unsere Quartiere beziehen. In den Vierbettzimmern war immer ein Etagen- und zwei Einzelbetten und – und die Betten mussten wir selber beziehen!
Nach dem Mittagessen und einem Probefeueralarm brachen wir zu einem ausgiebigen Spaziergang durch den Ort auf und besichtigten die Kirche. Später – nach einer kurzen Ruhepause – ging es los zur versprochenen Nachtwanderung. Wir marschierten mit Fackeln über teilweise vereiste Feldwege, die so manche Schüler und Lehrer zu Fall brachten. Trotzdem war es herrlich, nur im Schein des Feuers durch die Winterlandschaft zu wandern.
Wieder im Schullandheim zurück hatten wir noch Freizeit bis zur Bettruhe um 10:00 Uhr. Alle folgten dieser Anweisung, ließen sich in ihre Betten fallen und taten so, als ob sie schliefen …
Am nächsten Tag fand vormittags der Trommelworkshop statt. Jeder konnte sein Rhythmusgefühl testen. Wir hatten riesigen Spaß und die Zeit verging wie im Flug. Es ging laut her, jeder tat sein Bestes!
Nachmittags fuhren wir mit dem Bus zur Erlebniswelt „Flederwisch“ in Furth i. Wald. Dort lernten wir, wie man Papier schöpft und Eisen schmiedet. Wir konnten altertümliche Maschinen bestaunen. Dort steht die größte Dampfmaschine Bayerns, ein Ungetüm von 55 Tonnen, sowie eine alte, aber funktionsfähige Transmission. In einem Edelsteinladen konnte jeder, der wollte, hübsch Andenken erstehen.
Danach ging es ab unter die Erde, in die „Further Felsengänge“, die bereits im Mittelalter und in Kriegszeiten als Fluchtweg oder Schutz- und Lagerräume dienten. Wir sahen Fledermaus “Teufelchen“, hörten einen originalen Funkspruch aus dem Weltkrieg und begegneten zu guter Letzt dem Erdmann Karlheinz, der seit Jahren in den Felsengängen haust.
Zurück in unserer Herberge veranstalteten wir nach dem Essen einem Spieleabend und ein Quiz über den Aufenthalt im Schullandheim. Todmüde fielen wir nach diesem ereignisreichen Tag in unsere Betten!?
Am Mittwoch war leider bereits nach dem Frühstück die Abreise angesetzt. Wir dankten den Mitarbeitern des Schullandheimes Gleißenberg für den schönen Aufenthalt: Allen hat es hier gut gefallen - nur leider war der Aufenthalt so kurz!
Außerdem möchten wir uns herzlich bei unseren Lehrkräften Fr. Landsmann und Fr. Menyhart (5b) sowie Fr. Aschenbrenner und H. Flechsig (5d) bedanken, dass sie uns diesen Schullandheimaufenthalt ermöglicht haben.
Tobias Schön, Julian Koller, Niklas Auburger, Martin Hufnagel (Klasse 5b)




2012 |