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Besinnungstage der 9. Klassen in Habsberg
Nachdem wir uns um 8 Uhr in der Schule getroffen hatten, ging es mit dem Dechant – Bus auf Fahrt. Nach leider nur einer Stunde Fahrt kamen wir schließlich in Habsberg an und stellten entsetzt fest, dass wir samt Gepäck (und Stöckelschuhen) noch einen steilen , verschneiten Berg zu Fuß erklimmen mussten. Sicher könnt ihr euch vorstellen, dass wir alle froh waren, als wir ins Warme und Trockene der Jugendherberge eintreten konnten.
Nach einer herzlichen Begrüßung durften wir losgehen um das Haus näher zu erkunden, da unsere Zimmer noch nicht fertig zum Einzug waren. Nicht lange und wir hatten einen Gemeinschaftsraum und etliche Spielmöglichkeiten, wie z.B. Kicker, Tischtennisplatten und einen Billardtisch entdeckt. Da wir für diese Geräte nichts bezahlen mussten, waren sie die nächsten 2 Tage ständig besetzt.
Um 12 Uhr wurden wir dann zum Mittagessen geholt. Es gab Nudeln mit Tomatensoße und Gemüse. Leider fanden wir diese Speise nicht so gut, sodass wir teilweise hungrig vom Tisch gingen. Danach durften wir schließlich in unsere Zimmer. Auf unseren eigenen Wunsch hin überzogen wir dann unsere Betten selbst und packten unsere Koffer aus. Nachmittags trafen wir uns im Gruppenraum und lernten unsere Referenten, Mike und Jenny, kennen. Mit ihnen kamen wir von Beginn an gut aus und freuten uns auf die Einheiten mit ihnen, die auch gleich begannen.
Als wir uns um 18 Uhr zum Abendessen im Speisesaal trafen, waren wir alle schon recht erschöpft. Wieder konnte uns das Essen nicht wirklich aufmuntern. Am Abend spielten wir zum ersten mal „Wackersdorf“,bei dem die Klasse ein riesiges Menschenknäuel bilden musste, das von zwei Schülern auseinander gezerrt werden sollte. Dies wurde in kurzer Zeit zu unserem Lieblingsspiel. Trotz des großen Spaßes und der blauen Flecken die wir hatten, freuten wir uns auf die Freizeit, die wir zusammen mit der anderen Klasse verbringen konnten.
Um 22 Uhr kamen Frau Platzer und Herr Gabele und erinnerten uns an die nun beginnende Zimmerruhe. Nun hatten wir noch 1 Stunde Zeit um uns bettfertig zu machen. Doch nicht alle hielten sich an die Bettruhe, so dass uns unsere Lehrer noch lange Besuche abstatteten und die halbe Nacht auf der Treppe verbrachten um uns zu bewachen.
Der Tag begann mit einem leckeren Frühstück, wobei das Highlight die noch warmen Semmeln waren!
Den Vormittag verbrachten wir mit Spielen, Diskussionen und in Gruppenwettkämpfen. Vom Mittagessen wurden wir wieder in punkto Essensqualität enttäuscht. Da wir aber sehr hungrig waren aßen wir alles auf und mussten feststellen, dass das Essen nicht reichte um alle satt zu bekommen. Fritz E. musste sogar ein Schnitzel essen das schon auf den Boden gefallen war. Er meinte: „Was hätt’ i denn mach’n soll’n? Ich hatt’ Hunger!“
Nach einer Nachtwanderung durch dichtes Schneetreiben konnten wir uns am Abend endlich zusammensetzen und chillen. Wir hatten eine Menge Spaß zusammen und freuten uns, dass uns Frau Platzer und Herr Gabele an diesem Abend eine Stunde mehr Freizeit gaben als eigentlich vorgesehen. Um 23 Uhr hieß es jedoch dann auch für uns ins Bett zu gehen.
Am letzten Tag räumten wir müde unsere Zimmer leer und brachten unsere Koffer in die Eingangshalle. Mit gemischten Gefühlen verbrachten wir die letzte Einheit und nahmen Abschied.
Im Bus unterhielten wir uns über die letzten Tage und kamen zu dem Schluss, dass wir trotz drei aufregender Tage zusammen mit den Klassenkameraden froh waren wieder nach Hause zu kommen – hauptsächlich um endlich wieder heimische Küche genießen zu können.
Scholz Katharina, Axinger Kerstin, Schäffler Kathrin
2012 |